J’aime paris.

Bonjour Paris, hieß es für mich und Nickel Anfang Oktober.

Unser Kurztrip bestand aus 1 1/2 Tagen Paris und einem Tag Disneyland. Für mich ist es schon das zweite Mal gewesen, doch für Nickel das Erste, daher waren wir diesmal auf dem gleichen Aufgeregtheits-Level. Donnerstag früh am Morgen ging es los zum Flughafen. Wir waren gut in der Zeit und alles lief nach Plan. Angekommen in Paris wollten wir unser Auto abholen. Kurze Nebeninfo, wir haben alles vorher gebucht! Das Auto haben wir über den ADAC gemietet, um mehr Sicherheit in der Stadt der verrückten Autofahrer zu haben. Nun zum ersten Problem der Reise. Wir wollten also unser Auto abholen, doch da wurde uns ein Strich durch die Rechnung gezogen. Man muss bei fast jeder Autovermietung eine Kaution hinterlassen, die wir auch hatten aber leider nehmen die nur Kreditkarten. Nickel hatte natürlich eine Kreditkarte aber leider seinen Pin nicht im Kopf. Nun fingen wir an mit dem Mitarbeiter eine Lösung zu finden, riefen die Bank an & telefonierten mit seinem Papa. Aber leider vergebens. Es hatte nichts geklappt und ich hatte meinen ersten Nervenzusammenbruch (eigentlich auch meinen Einzigen). Nach langen abklappern der anderen Autovermietungen, war ein Mitarbeiter von Europecar unserer rettender Engel. Ich glaube er hat die Verzweiflung in meinen Augen gesehen. Natürlich hätten wir uns auch den ganzen Stress sparen können und einfach mit den öffentlichen Verkehrsmitteln fahren können, aber ich wollte unbedingt ein Auto mieten, um flexibler und unabhängiger zu sein. Nach nun 2 Stunden warten am Flughafen, hatten wir endlich unser Auto und es ging los in die Stadt der Liebe bzw. zum Hotel. Da wir unseren Besuch hoch auf den Eiffelturm schon vorher gebucht hatten und dieser eine bestimmte Uhrzeit hatte, war meine Zeit im Hotel mich umzuziehen und alles zu packen auf 5 Minuten begrenzt.
Los ging es zum Eiffelturm und ich war einfach unglaublich glücklich in dieser Stadt mit Nickel zu sein. Diese Architektur bringt mich jedes Mal zum staunen. Genauso wie der monströs große Eiffelturm. Wir waren pünktlich und erleichtert ohne weitere Komplikation am Eiffelturm angekommen zu sein. TIPP: Wenn man den Eiffelturmbesuch vorher im Internet bucht, spart man Geld und viel Wartezeit. Blöd ist halt, dass man um die Uhrzeit da sein muss, die man gebucht hat. Also darf nichts schief gehen und man sollte 10 min vorher da sein.
Ich erinnere mich jetzt beim Schreiben gern an die Tage zurück. Wir haben so viel gelacht und Späße gemacht.
Nach einer kleinen wilden Fahrt in dem Fahrstuhl sind wir oben angekommen. Die Aussicht war atemberaubend schön! TIPP: Man kann nur bis zum 2. Stock fahren oder bis ganz nach oben (Summit). Es reicht vollkommen aus, wenn man nur bis zum 2. Stock fährt, die Aussicht ist überall wunderschön, doch das ist jedem selbst überlassen.

 

 

Nach dem Eiffelturm-Besuch hatten wir echt hunger und suchten nach einem Five Guys. TIPP: kommt bald nach Berlin!
Durch Zufall war das Five Guys, das wir ausgesucht hatten auf der Champs-Élysées, sodass wir nach dem Essen ein bisschen schländern konnten. Nach einer ganzen Weile laufen, wollten wir nach Hause uns frisch machen um dann nochmal los zu gehen. Mein Iphone war schon aus, da ich seit mittags keinen Akku mehr hatte. Niklas hatte noch 6%. Und natürlich habe ich in der Eile vorher im Hotel vergessen mein Portable Akku mitzunehmen. Das heißt: wir wollten ins Hotel, natürlich mit Navi vom Handy, da das Auto ein nicht funktionierendes Navi hatte, und das mit 6% Akku. Ich hab versucht mir den Weg irgendwie zu merken, doch als das Handy schließlich aus ging, hatte ich alles vergessen. Typisch! Ich beruhigte Niklas, da er dann einen Nervenzusammenbruch hatte :D. Mir kam der Geistesblitz des Jahrhunderts. Wir gingen also in eine Bar und schlossen dort unser Handy an, tranken eine Cola und kamen wieder runter.
Abends angekommen im Hotel, fix und fertig vom Tag, wollten wir nur noch ins Bett und freuten uns auf den Nächsten Tag.

„Guten Morgen, wir gehen heute ins Disneyland“. Hieß es beim Aufstehen. Den Tag würde ich euch gerne in einem anderen Post zusammenfassen, sodass wir einen Paris und einen Disneyland Beitrag haben.

Tag 3. Samstag. Der Tag nach dem Disneyland-Wunder-Tag. Noch viel zu überladen mit Emotionen vom gestrigen Tag suchte ich ein Frühstücksrestaurant raus und entschied mich für das „Holy Belly“. Man sollte sich schon darauf einstellen vor der Tür zu warten, da es immer sehr voll ist. Wir standen zum Glück nur ca. 10 Minuten an, da wir zu zweit waren. Ein super schönes Restaurant, total Instagram-tauglich. Niklas bestellte ein Pullet Pork Sandwich mit Pommes und ich Pancakes mit Spiegelei, Bacon, Béchamelsauce und Karamellbutter. Beides war super lecker!!
Danach machten wir uns auf dem Weg zum Louvre, um noch ein wenig Paris zu entdecken. Ein paar Bilder hier, ein paar Bilder da und es ging weiter zur Champs-Élysées. Nochmal. Ich wollte noch ein paar Besorgungen machen und hab bei Zara und im Disney Store vorbeigeschaut.

 

Als wir dann damit fertig waren, hatten wir echt noch viel Zeit über bis zum Flug. Wir fuhren also nochmals zum Five Guys (diesmal das andere in Paris) und nach ein paar Pommes und Milkshakes ging es dann direkt zum Flughafen. Und es war eine gute Idee etwas früher zum Flughafen zu fahren, da wir noch tanken und das Auto wegbringen mussten.
Mit ein paar Tränen in den Augen haben wir das Auto abgegeben, eingecheckt und sind zurück geflogen. Ich war natürlich wieder sehr traurig, dass die Reise vorbei war, doch bin mir sicher, dass wir nicht das letzte Mal in Paris und vor allem im Disneyland waren.

TIPPS:

– immer den Kreditkarten-Pin im Kopf haben
– am besten ist es, dass meiste vorher online zu buchen / man spart viel Geld
– Wetter checken!
– Five Guys ist super lecker, aber nicht grad günstig
– die Sehenswürdigkeiten liegen alle ziemlich nah beieinander
– ihr braucht nicht unbedingt ein teueres Hotel, man ist sowieso nur draußen
– Holy Belly (Frühstück) ist super lecker

Falls ich etwas vergessen habe oder ihr etwas wissen möchtet, schreibt mich ruhig an.

Kussi,
eure Angela ❤

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